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Grapefruitsaft fördert Fettabbau

Donnerstag, 02.09.2010 16:43

Sauer macht lustig, aber dafür macht bitter schlank?! Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen regt der in Grapefruits enthaltene Bitterstoff „Naringenin“ die Fettverbrennung an. Gleichzeitig wird die Neubildung von Fettsäuren und Cholesterin gehemmt. Naringenin scheint der Leber einen hungerähnlichen Zustand vorzutäuschen, so dass die Fettreserven des Körpers abgebaut werden und die Produktion neuer Fette verhindert wird. Diese Entdeckung könnte vor allem für Personen mit einer Fettstoffwechselstörung von Bedeutung sein. Ihnen bleibt meist nur der Griff zu Medikamenten. Durch diese Studie könnte eine neue und vergleichsweise kostengünstige Alternative entdeckt worden sein, denn Naringenin wirkt auf ähnliche Weise wie die üblicherweise eingesetzten Arzneimittel.

UV-B-Schutz durch sekundären Pflanzenstoff?

Donnerstag, 19.08.2010 15:37

Wer freut sich nicht über einen schönen sonnigen Tag. Doch leider bringt die Sonne nicht nur Wärme und gute Laune, sondern auch ultraviolette Strahlung: kurz UV-Licht. Auf die Haut treffen eben auch langwellige UV-A und kurzwellige UV-B-Strahlung. Diese sind Schuld an Sonnenbrand, Sonnenallergie und Hautalterung. Außerdem wird durch die UV-Strahlung das Hautkrebsrisiko erhöht. Kurzwellige UV-B-Strahlung verursacht zudem Schäden im Erbgut, Entzündungen und beschleunigte Hautalterung, die auch Photoaging genannt wird. Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass Ellagsäure, ein sekundärer Pflanzenstoff, die Haut vor Faltenbildung und Entzündungen schützen kann.

Zappelphilipp durch westliche Ernährung?

Dienstag, 10.08.2010 09:04

Verarbeitete, raffinierte und fettreiche Produkte könnten bei Kindern zum ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivität-Syndrom) führen, so ein aktuelles Studienergebnis. Daten von 1.172 Heranwachsenden ergaben, dass der überwiegende Verzehr von Fast-Food-Produkten, Backwaren, Fleisch, (frittierten) Kartoffeln, Weißmehlerzeugnissen und  Vollfett-Molkereiprodukten das ADHS-Risiko erhöht. Bei einer gesunden Ernährung mit viel Gemüse, frischen Früchten, Vollkornprodukten und Fisch konnte hingegen keine Verbindung zum so genannten Zappelphilippsyndrom festgestellt werden.

Was wir von Kameruns Soldaten lernen können

Donnerstag, 29.07.2010 13:16

Die Welt der Wissenschaft ist spannend und auch immer wieder für eine Überraschung gut. So sind wir bei unseren Recherchen auf eine Studie gestoßen, die uns vom Ergebnis her wenig überrascht hat, die Auswahl der Probanden dagegen war für uns mehr als ungewöhnlich. In dieser Studie wurde nämlich das Militär von Kamerun genutzt, um die Relevanz von Obst und Gemüse für die Gesundheit zu untersuchen. Und auch für Soldaten des afrikanischen Staates gilt: Isst man viel Obst, wirkt sich das günstig auf den Blutdruck aus.

Resveratrol - ein gesunder Appetitzügler?

Dienstag, 27.07.2010 14:41

Resveratrol ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der z. B. in Trauben, Erdnüssen und Beeren vorkommt. Über Resveratrol wird häufig berichtet, da es die Fließeigenschaft des Blutes verbessern und so vor Herzinfarkten schützen kann. Neu hingegen ist, dass Resveratrol möglicherweise auch vor Gewichtszunahme schützen kann. Zum ersten Mal konnte an Affen gezeigt werden, dass Resveratrol den Appetit zügeln und gleichzeitig die Stoffwechselaktivität erhöhen kann. Die untersuchten Mausmakis bekamen über einen Zeitraum von vier Wochen täglich 200 mg Resveratrol pro kg Körpergewicht über ihr normales Futter verabreicht. Das Resultat: Sie fraßen 13 % weniger und ihr Ruheenergieumsatz steigerte sich um 29 %. 

Tipp: Kindern mehr Gemüse anbieten

Donnerstag, 15.07.2010 12:39

Bietet man Kindern im Alter zwischen drei bis fünf Jahren größere Portionen Gemüse an, essen sie auch mehr davon. Dieses Studienergebnis scheint auf den ersten Blick kaum verwunderlich, ist es aber! Denn die Kinder hatten die freie Wahl, was und wie viel sie essen wollten. Einen Zwang, alles aufzuessen, gab es nicht.

Mikronährstoffe können vor Herzkrankheiten und Schlaganfall schützen

Freitag, 09.07.2010 12:53

Bei einem Mangel an Mikronährstoffen steigt das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle signifikant an, so lautet das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie mit mehreren Tausend Teilnehmern. Umgekehrt ziehen die Forscher aus den Ergebnissen den Schluss, dass Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente vor Herzkrankheiten schützen und das Sterblichkeitsrisiko senken können.  

5 Faktoren verantwortlich für 80 % aller Schlaganfälle

Donnerstag, 01.07.2010 13:20

Bluthochdruck, Rauchen, bauchbetontes Übergewicht, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung sind für 80 % aller Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kam eine kanadische Studie. Das Wichtige daran: Alle diese Faktoren könnten oftmals vermieden werden. Mit einer gezielten Vorbeugung ließe sich die Zahl der weltweiten Schlaganfälle deutlich senken, so die Autoren der Studie.

Kann gesunde Ernährung das Risiko für Grauen Star bei Frauen reduzieren?

Donnerstag, 17.06.2010 15:15

Wenn man im Zusammenhang mit medizinischen Fragen von In-Themen sprechen könnte, wäre es in diesem Monat der Katarakt. Die Augenkrankheit ist sicherlich bekannter unter dem Namen Grauer Star. Auf dem Welt-Augenheilkunde-Kongress in Berlin wurde eine neue Kunstlinse vorgestellt, die zukünftig die Brille bei Personen mit grauem Star ersetzbar machen soll. Eine kanadische Studie will zeigen, dass die Einnahme von manchen Antidepressiva das Risiko für den grauen Star steigert. Und schließlich wurde diesen Monat eine weitere Studie veröffentlicht, die zeigt, dass gesunde Ernährung das Risiko für Grauen Star bei Frauen reduzieren kann.

Sport: Sauerkirsch-Apfelsaft reduziert das subjektive Schmerzempfinden

Freitag, 21.05.2010 09:42

Joggen über längere Distanzen kann für Muskelschmerzen sorgen. Als Grund für den Schmerz werden in der Wissenschaft Risse in den Myofibrillen angenommen, die zu einer Entzündungsreaktion des Körpers führen. Sekundäre Pflanzenstoffe können helfen, Oxidationen und Entzündungen im Körper abzumildern oder sogar zu verhindern. Da Sauerkirschen diese Wirkstoffe in Form von Flavonoiden und Anthocyanen enthalten, haben Forscher der Oregon Health & Science University die Hypothese aufgestellt, dass der Konsum von Sauerkirschsaft vor und während des Sports vor Muskelschäden und Schmerzen schützen kann.

Verbesserung des Erinnerungsvermögens durch Traubensaft

Freitag, 23.04.2010 14:07

Vor kurzem haben wir schon einmal in einem Post über mögliche Wirkungen von Fruchtsaft auf die Alzheimer Krankheit berichtet. Ganz frisch wurde eine neue Studie zu diesem Thema veröffentlicht. Die Studienteilnehmer erhielten über die Dauer von 12 Wochen täglich entweder Traubensaft oder ein Placebo-Getränk. Ergebnis: Die Traubensaft-Gruppe konnte Gehörtes besser lernen und wiedergeben. Auch war ihre non-verbale Erinnerung laut den Autoren besser als in der Vergleichsgruppe.

Schulfrühstück fördert Konzentration von Schulkindern

Freitag, 16.04.2010 12:59

Ernährungswissenschaftler und Eltern sind sich einig: Das Frühstück ist eine der wichtigsten Mahlzeiten des Tages. Nach dem Schlafen sind die meisten Reserven des Körpers aufgebraucht, er benötigt nach dem Aufstehen neue Energie und damit neue Nährstoffe. Das KIKS UP Schulfrühstückprojekt, das zusammen mit Günter Wagner (Institut für Sporternährung e. V. Bad Nauheim) und Manuela Wölfel (Justus-Liebig-Universität Gießen) durchgeführt wurde, hat jetzt den Beweis dafür erbracht: Frühstücken wirkt sich günstig auf das Lernverhalten, die Leistungsfähigkeit und die Konzentration aus. Es bringt daher nichts, auf das Frühstück, sei es aus Zeitgründen, mangelndem Appetit oder anderen Gründen zu verzichten.

Schützen Frucht- und Gemüsesaft vor Alzheimer?

Freitag, 09.04.2010 11:58

Kann man sich tatsächlich vor der Alzheimererkrankung schützen? Diese Frage ist kaum zu beantworten, es ist wahrscheinlich besser zu fragen: Wie kann ich das Erkrankungsrisiko minimieren? In letzter Zeit wurde häufiger über das Trinken von Fruchtsaft als Maßnahme zur Alzheimerprävention berichtet. Dem wollten wir natürlich nachgehen und haben recherchiert.

Cranberrysaft – ähnliche Wirkstoffe wie in Rotwein und Schokolade?

Donnerstag, 01.04.2010 15:47

Cranberries sind in letzter Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Ihnen werden zahlreiche positive Wirkungen nachgesagt, von denen die vorbeugende Wirkung bei Harnwegserkrankungen die populärste ist. Nun haben Forscher der Queen Mary Universität in London untersucht, ob der Konsum von Cranberrysaft auch gesundheitsfördernde Wirkungen auf das Herz ausübt und worauf dieser Effekt beruhen könnte.

Orangensaft kann Blutwerte verbessern

Donnerstag, 25.03.2010 12:22

Nach neuesten Studienergebnissen der Universität New York in Buffalo wirkt sich der Genuss von Orangensaft nach dem Essen positiv auf verschiedene Blutwerte aus. Die Ergebnisse sind überaus interessant und geben einen guten Anhaltspunkt, wie relativ einfach inflammatorischer und oxidativer Stress verhindert werden können.

EU-Schulobstprogramm läuft in Deutschland nur schleppend an

Dienstag, 23.03.2010 12:10

Eigentlich könnten wir uns freuen, wenn die Schulkinder täglich mit frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Schließlich sagen Experten, dass das entscheidend dazu beiträgt, dass sich die Kinder ausgewogen ernähren und das Ernährungsverhalten für die Zukunft positiv geprägt wird. Aber so einfach ist das in Deutschland nicht. Was in 18 EU-Ländern von Portugal bis Polen als Erfolg gilt, muss bei uns zu Lande erst bürokratische Hürden und Länderhoheiten überwinden. Zu teuer und zu viel Aufwand – so die Begründung der Bundesländer für die mangelnde Begeisterung. Bis heute haben sich erst vier Bundesländer dazu bereit erklärt, an Schülerinnen und Schüler täglich kostenlos Obst und Gemüse auszugeben: Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Thüringen. Weitere Länder setzen das EU-Schulobstprogramm in Kürze um: Nordrhein-Westfalen ab Ende März 2010, Bayern ab dem zweiten Schulhalbjahr 2010 und Sachsen-Anhalt ab Herbst 2010.

Lebensmittelauswahl von Safttrinkern gesünder

Dienstag, 16.03.2010 09:10

Fruchtsaft schmeckt gut und wird gerne getrunken. Neu ist allerdings, dass Safttrinker sich generell anders ernähren als Personen, die keinen Saft trinken.