Ein starkes Immunsystem mit 5 am Tag!
Mittwoch, 12.12.2012 10:13
Winterzeit ist Erkältungszeit. Um Erkältungen vorzubeugen und das Immunsystem zu stärken wird allgemein eine gesunde Lebensweise mit einer vollwertigen Ernährung und viel Bewegung empfohlen. Besonders ältere Menschen essen aber oft zu wenig Obst und Gemüse und leiden häufiger an Infektionskrankheiten. Englische Forscher haben nun herausgefunden, dass sich eine Erhöhung des Obst und Gemüsekonsums entsprechend den Empfehlungen „5 am Tag“ bei älteren Menschen positiv auf die Immunfunktion auswirken kann.
Kann Obst und Gemüse Stoffwechselstress bei übergewichtigen Frauen verringern?
Donnerstag, 18.10.2012 17:11
Wissenschaftliche Studien zu positiven Aspekten eines regelmäßigen Obst- und Gemüsekonsums beschäftigen sich häufig nur mit der Wirkung einzelner Inhaltsstoffe. Forscher aus Korea untersuchten nun die Wirkung des Verzehrs von Obst und Gemüse im Allgemeinen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dies einen positiven Effekt auf Stoffwechsel- und Entzündungsparameter bei leicht übergewichtigen Frauen hat und somit das Risiko für Stoffwechselkrankheiten in dieser Personengruppe reduziert werden könnte.
Tomatensaft: Kann Lycopin vor einem Schlaganfall schützen?
Mittwoch, 17.10.2012 09:25
Wir berichteten bereits über die vermuteten präventiven Wirkungen von Lycopin auf die Entstehung koronarer Erkrankungen bei Frauen. Jetzt haben finnische Wissenschaftler herausgefunden, dass Lycopin Männer vor einem Schlaganfall schützen könnte.
Können Antioxidantien Frauen vor einem Herzinfarkt schützen?
Donnerstag, 11.10.2012 15:31
Eine Ernährung, die viele natürliche Antioxidantien beinhaltet, könnte Frauen vor einem Herzinfarkt schützen. Zu diesem Ergebnis kommen schwedische Forscher nach einer zehnjährigen Beobachtungsstudie. Die Wissenschaftler versuchten die Gesamtwirkung aller in der Nahrung enthaltenen Antioxidantien, dass heißt auch deren Wechselwirkungen untereinander, zu berücksichtigen.
Mit Äpfeln, Birnen und Beeren gegen das Typ 2 Diabetes Risiko
Donnerstag, 04.10.2012 11:05
Ergebnisse einiger Studien konnten bereits einen Zusammenhang zwischen Flavonoiden und Insulinsensitivität andeuten. Häufig wurde jedoch nicht zwischen den verschiedenen Unterklassen der Flavonoide unterschieden. Der Einfluss von fünf Flavonoidunterklassen auf das Typ 2 Diabetes Risiko von amerikanischen Erwachsenen wurde deshalb von einem Team aus amerikanischen, britischen und singapurischen Forschern untersucht.
Kann Vitamin A das Glaukom-Risiko senken?
Donnerstag, 27.09.2012 15:47
Möhren beziehungsweise die enthaltenen Carotinoide sind gut für die Gesundheit unserer Augen. Das haben wir alle schon des Öfteren gehört. Aber kann eine gute Versorgung mit Vitamin A und Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) auch vor einem Offenwinkelglaukom, besser bekannt unter der Augenerkrankung „grüner Star“, schützen?
Kann Vitamin C vor oxidativen Schäden durch Feinstaub schützen?
Mittwoch, 05.09.2012 15:25
Eine gute Versorgung mit Vitamin C könnte Menschen mit Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) weniger anfällig für gesundheitsschädliche Einflüsse durch Luftverschmutzungen machen, so lautet das Ergebnis einer aktuellen britischen Studie.
Beeren für eine bessere Gehirnleistung?
Dienstag, 21.08.2012 11:09
Der regelmäßige Verzehr von Beerenfrüchten, insbesondere Blaubeeren und Erdbeeren, könnte sich positiv auf den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten von älteren Frauen auswirken. Diesen Zusammenhang fanden US-amerikanische Forscher bei der Auswertung von Daten einer Langzeitstudie. Danach könnten Beeren-Liebhaber im Alter von diesem Effekt profitieren.
Quercetin: natürliche Therapie bei Hypertonie?
Donnerstag, 02.08.2012 14:25
Amerikanische Forscher haben in einem aktuellen Review die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zusammengefasst, die sich mit der blutdrucksenkenden Wirkung von Quercetin befasst haben. Dabei wurden sehr unterschiedliche Studiendesigns verglichen, trotzdem kommen sie zu einem überwiegend einstimmigen Ergebnis: Quercetin könnte den Blutdruck bei Patienten mit Hypertonie verringern.
Die bunte Mischung machts!
Donnerstag, 26.07.2012 15:40
Ergebnisse einer britischen Forschergruppe aus Cambridge zeigen, dass der Verzehr von Obst und Gemüse Einfluss auf die Entstehung von Diabetes Typ 2 nehmen könnte. Demnach kann der häufige Konsum von Gemüse und ein abwechslungsreicher und farbenfroher Mix an Obst und Gemüse präventiv auf die Entstehung von Diabetes Typ 2 wirken.
Sekundärprävention mit Möhrensaft?
Dienstag, 10.07.2012 14:07
Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten bei Frauen. Aber was kann man tun, um nach einer erfolgreichen Behandlung das Risiko eines Rückfalls zu verringern? Für amerikanische Forscher spielt hierbei Möhrensaft eine bedeutende Rolle. Nach Schätzungen der Wissenschaftler kann der hohe Gehalt an Beta-Carotin im Saft dazu beitragen, das Risiko für eine erneute Erkrankung zu senken.
Vorbeugen gegen Parkinson?
Mittwoch, 27.06.2012 14:46
Nach wie vor ist es weitgehend unbekannt, warum manche Menschen an Parkinson erkranken und andere nicht. Doch anscheinend haben Lebens- und Ernährungsstil einen Einfluss. Um diesen Zusammenhang zu untersuchen, werteten Forscher aus Boston über einen Zeitraum von 20 Jahren Daten von Männern und Frauen aus. Mit dem Ergebnis:Eine gesunde Ernährung mit reichlich Flavonoiden kann bei Männern, das Risiko an Parkinson zu erkranken, senken.
Errötetes Früchtchen gegen koronare Herzerkrankungen?
Donnerstag, 21.06.2012 15:30
Der Saft der Blutorange ist besonders reich an Anthocyanen. Diese scheinen sich bei Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen positiv auf die Endothelfunktion auszuwirken und zu einer Verringerung an oxidativem Stress beizutragen und verschiedene Biomarker im Blut günstig zu beeinflussen. Das sind zumindest die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus Italien.
Tomatensaft kann die Gefäße schützen
Freitag, 15.06.2012 13:39
Mit den vermuteten gesundheitsfördernden Eigenschaften von Lycopin, im Zusammenhang mit einem verminderten Osteoporoserisiko haben wir uns bereits beschäftigt. Aktuell nehmen amerikanische Forscher an, dass der in Tomaten enthaltene Farbstoff Lycopin ebenfalls das Risiko für koronare Erkrankung bei Frauen senken kann.
Verbesserte Gehirnaktivität durch Traubensaft?
Mittwoch, 06.06.2012 16:31
Der tägliche Verzehr von Traubensaft, der Rebsorte Concord kann das Erinnerungsvermögen und die mentalen Funktionen des Gehirns, bei älteren Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung verbessern, vermutet eine Studie amerikanischer Forscher. Der Konsum des Saftes bewirkte eine Aktivierung verschiedener Gehirnregionen, worauf die verbesserte Gedächtnisleistung zurückzuführen ist.
Blog-Serie Teil 3: Durchatmen mit Äpfeln
Donnerstag, 10.05.2012 14:55
In den vergangenen Wochen haben wir über die vermuteten antioxidativen Wirkungen von Inhaltsstoffen aus Äpfeln und Apfelprodukten auf die Krebsentstehung und den antioxidativen Status im menschlichen Körper berichtet. Im letzten Teil unserer Blog-Serie stellen wir diese Woche die möglichen positiven Effekte auf die Lunge vor. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Inhaltsstoffe ebenfalls das Risiko für Diabetes mellitus verringern und sich positiv auf den Erhalt der Knochenmasse auswirken können.
Blog-Serie Teil 2: Warum Äpfel Krebserkrankungen vorbeugen können
Mittwoch, 18.04.2012 11:26
Im zweiten Teil unserer Blog-Serie zu den Wirkungen von Inhaltsstoffen aus Äpfeln und Apfelprodukten, stellen wir den möglichen Einfluss unseres Multitalents auf die Krebsentstehung vor. Eine Krebserkrankung wird nicht durch ein einzelnes Ereignis ausgelöst, sondern ist das Resultat eines langfristigen und multifaktoriellen Prozesses. Auch hier ist es wieder die Gruppe der Polyphenole, die sehr interessante und vielversprechende Ergebnisse im Bezug auf die Krebshemmung zeigen.
Blog-Serie Teil 1: Äpfel und ihre antioxidativen Effekte
Dienstag, 03.04.2012 10:37
Die vielfältigen Wirkungen der Inhaltsstoffe von Äpfeln und Apfelprodukten steht im Mittelpunkt unserer Serie „Äpfel und ihre antioxidativen Effekte“.Ein Review Californischer Wissenschaftler fasst die Ergebnisse der letzten acht Jahre Forschung zusammen, die wir in einer Serie von drei Blog-Beiträgen wiedergeben. Zunächst widmen wir uns dem Einfluss der Inhaltsstoffe des Apfels auf den antioxidativen Status und der damit verbundenen Verringerung an oxidativem Stress sowie assoziierten Folgeerkrankungen.
Blog-Serie: Apfel - sorgen Polyphenole für schützende Wirkung?
Donnerstag, 15.03.2012 09:52
Dass Äpfel essen und Apfelsaft trinken gut für die Gesundheit sein kann, darüber haben wir bereits berichtet. So enthält Apfelsaft Substanzen, die sich möglicherweise präventiv auf die Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen, Krebs und Alzheimer auswirken können.
Einen umfassenden Überblick bietet das Review der California State University (September 2011) zur Wirkung von Äpfeln und Apfelprodukten. Dabei handelt es sich um eine Zusammenfassung aktueller Ergebnisse aus klinischen, in vitro und in vivo Studien, die sich in den letzten Jahren mit den Inhaltsstoffen von Äpfeln und Apfelprodukten (Apfelsaft und –extrakte) und deren möglichen gesundheitsfördernden Eigenschaften befasst haben. Wir starten heute mit einer Blog-Serie, in der die Ergebnisse des Reviews im Detail vorgestellt werden.
Essen die Europäer genug Obst und Gemüse?
Montag, 05.03.2012 15:54
Die Antwort liefert eine Untersuchung des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (EUFIC) und kommt zu dem Schluss: In vielen europäischen Ländern wird zu wenig Obst und Gemüse gegessen. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mehr als 400 Gramm Obst und Gemüse pro Tag werden häufig nicht erreicht. Als Hindernisse zur Realisierung der empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse täglich sehen die Europäer Zeitmangel und fehlende Einflussmöglichkeiten, auf das was gegessen wird.
Lebensmittelinformations-Verordnung ist veröffentlicht
Mittwoch, 07.12.2011 11:02
Seit 2008 war sie in Arbeit, am 29. September 2011 wurde sie durch das EU-Parlament verabschiedet und seit dem 22. November 2011 ist sie veröffentlicht, die Lebensmittelinformations-Verordung, genauer gesagt die „Verordnung betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel“. Sie gilt für alle Lebensmittel, die für den Endverbraucher bestimmt sind. Die Verordnung löst gleich eine ganze Reihe von Verordnungen und Richtlinien sowie deren nationale Umsetzungen ab, die bisher die Nährwert- und Lebensmittelkennzeichnung regelten.
Granatapfelsaft und Bluthochdruck – ein aktueller Überblick
Donnerstag, 01.12.2011 13:37
Ganz frisch erschienen ist ein aktueller Review, der mögliche Wirkungen von Granatapfelsaft auf Bluthochdruck näher beleuchtet. Dazu hat Caroline Bell Stowe sechs Studien analysiert. Nicht unbedingt viele, aber sie alle kamen zu sehr interessanten Ergebnissen. Insgesamt deutet Stowes Recherche an, dass Granatapfelsaft den systolischen Blutdruck reduzieren könnte.
Komponenten aus Obst und Gemüse könnten das Risiko von Bauchspeicheldrüsenkrebs senken
Dienstag, 15.11.2011 13:35
Letzten Monat berichteten wir über eine neue Studie, die Hinweise gab, dass ein hoher Konsum von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten das Risiko von Bauchspeicheldrüsenkrebs senken könnte. Unklar war, welche Inhaltsstoffe zu diesem positiven Effekt geführt haben könnten. Eine neue Studie aus Italien bringt hier vielleicht etwas Licht ins Dunkel.
Mit Obst und Gemüse der Wirkung ungünstiger Genvarianten trotzen?
Donnerstag, 20.10.2011 12:36
Neben dem Lebensstil können auch die Gene das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen beeinflussen – das ist schon länger bekannt. Eine kürzlich veröffentlichte kanadische Studie bestätigt dies noch einmal. Die Wissenschaftler stellten fest, dass einige Genvarianten in einer bestimmten Region (Chromosom 9p21) das Risiko für einen Herzinfarkt um etwa ein Fünftel erhöhen. Doch Menschen mit diesen Genvarianten können vielleicht etwas gegen ihr Schicksal tun – auch das ist ein Ergebnis der Studie. Ernähren sie sich mit reichlich Gemüse und Obst, sinkt ihr Risiko auf das Niveau von Personen mit einem geringen Risikogentyp.
Bauchspeicheldrüsenkrebs: Kann eine gesunde Ernährung vorbeugen?
Donnerstag, 13.10.2011 13:58
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und dem Auftreten einer Krebserkrankung an der Bauchspeicheldrüse? Keine leichte Frage, denn bisher sind die Meinungen und Studienergebnisse zu dieser Fragestellung nicht eindeutig. Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge könnte es vielleicht schon einen Zusammenhang geben, denn die amerikanische Untersuchung liefert Hinweise, dass ein hoher Konsum von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten das Risiko für diese eher seltene Krebsart senken könnte. Das wäre eine gute Nachricht, denn bislang sind zum einen die Ursachen für die Entstehung dieser Krebsart nicht genau bekannt und zum anderen ist die Sterberate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs durch die oftmals erst späte Diagnose hoch.
Kann Vitamin C vor Alzheimer schützen?
Freitag, 16.09.2011 09:25
Forscher der schwedischen Universität Lund haben kürzlich Hinweise entdeckt, dass ein Mechanismus bei der Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung durch Vitamin C beeinflusst werden könnte. In ihren Laborexperimenten löste Vitamin C schädliche Ansammlungen von Eiweißen auf, wie sie auch im Gehirn von Alzheimer-Patienten auftreten. Aus solchen Anhäufungen können Plaques entstehen, die Einbußen an den Nervenzellen im Gehirn verursachen und vermutlich für die Störungen im Erinnerungsvermögen verantwortlich sind. Die Autoren sehen darin mögliche Anzeichen, dass eine unzureichende Vitamin-C-Versorgung an dem späten Ausbruch von Alzheimer mitwirken könnte.
Roter Traubensaft könnte vor Gefäßerkrankungen schützen
Dienstag, 30.08.2011 09:29
Iranische Forscher haben möglicherweise ein einfaches Mittel zum Schutz vor Arteriosklerose gefunden: Roten Traubensaft trinken! In ihrer kleinen 4-wöchigen Studie mit 26 gesunden Nichtrauchern untersuchten sie die Konzentration von verschiedenen Blutparametern, die als Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten. Dabei stellten die Forscher fest, dass nach dem täglichen Trinken von 300 ml roten Traubensaft der HDL-Cholesterin-Spiegel um durchschnittlich 7 % anstieg, wohingegen die Konzentration von Homocystein um knapp 20 % sank.
Kann man mit Obst und Gemüse den Blutdruck senken?
Donnerstag, 18.08.2011 12:52
Können Obst und Gemüse dazu beitragen, den Blutdruck zu senken? Ja, es könnte möglich sein – müsste die Antwort auf diese Frage infolge einer neuen Studie lauten. Zumindest ist es Forschern aus Großbritannien gelungen, einen Zusammenhang zwischen einer hohen Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma und eines erniedrigten Bluthochdruck-Risikos zu zeigen. Die Vitamin-C-Konzentration im Plasma wurde in dieser Untersuchung als Indikator für den Obst- und Gemüseverzehr genutzt, d.h. bei einem hohen Vitamin-C-Spiegel wurde von einem entsprechend hohen Verzehr dieser Produkte ausgegangen. Die Autoren mutmaßen aufgrund ihrer Ergebnisse sogar, dass der Konsum von Obst und Gemüse – über die Senkung des Blutdrucks – das Risiko von Herzkreislauferkrankungen reduzieren könnte.
Vitamin C: Gut für Augen und Gehirn
Dienstag, 26.07.2011 10:09
Für gewöhnlich denkt man zuallererst an Vitamin A, wenn es um Nährstoffe geht, die für den Sehvorgang von Bedeutung sind. Experten der Oregon Health & Science University vermuten nun, dass noch ein weiteres Vitamin wichtig für das Sehen sein könnte: Vitamin C. Die Forscher mutmaßen, dass die Zellen der Netzhaut (Retina) regelrecht in Vitamin C „schwimmen“ müssen, um richtig zu funktionieren. Eine überraschende Entdeckung, die zudem bedeuten könnte, dass Vitamin C auch in anderen Regionen des zentralen Nervensystems für einen reibungslosen Ablauf erforderlich sein könnte. So ist es möglich, dass Vitamin C in unserem Gehirn eine größere Rolle spielt als bisher angenommen.
Demenz: Sich besser erinnern mit Blaubeersaft?
Freitag, 01.07.2011 12:09
Gute Neuigkeiten für alle, die unter Vergesslichkeit und Gedächtnislücken leiden: Einer amerikanischen Studie zufolge könnte Blaubeersaft helfen, das Erinnerungsvermögen zu verbessern. An der kleinen Studie der University of Cincinnati haben neun Personen mit milder kognitiver Beeinträchtigung teilgenommen, d. h. sie zeigten altersbedingte Gedächtnisschwächen und wiesen ein erhöhtes Demenzrisiko auf. Doch ihr Erinnerungsvermögen verbesserte sich nachdem sie zwölf Wochen lang täglich Blaubeersaft getrunken hatten. Sie konnten sich signifikant mehr Wortpaare merken und eine Liste von Wörtern signifikant besser wiedergeben. Damit gleicht diese Studie vorherigen Untersuchungen zu Alzheimer-Demenz. Auch diese deuteten bereits an, dass wöchentlicher Frucht- und Gemüsesaftkonsum das Erkrankungsrisiko senken kann und durch Traubensaft Gehörtes besser gelernt und wiedergegeben werden kann.
Ausgewogenere Ernährung mit blau-violettem Obst und Gemüse?
Montag, 30.05.2011 15:22
Wer blau-violettes Obst und Gemüse oder roten Traubensaft verzehrt, isst vermutlich insgesamt mehr pflanzliche Produkte und nimmt mehr Vitamin C und Kalium auf als Personen, die dies nicht tun. Zu diesem vielleicht nicht ganz überraschenden Ergebnis kommt eine neue US-amerikanische Studie durch Auswertung von 24-Stunden-Ernährungsprotokollen. Doch das Erfreuliche dabei: Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass eine solche Ernährungsweise bei Erwachsenen mit einem signifikant geringeren Risiko für erhöhten Blutdruck, niedrige HDL-Cholesterinwerte und einen erhöhten Taillenumfang einherging.
Abnehmen mit Grapefruitsaft?
Montag, 23.05.2011 14:01
Wer abnehmen will, muss Kalorien einsparen. Noch effektiver könnte es sein, vor den kalorienarmen Hauptmahlzeiten zusätzlich ein kleines Glas Grapefruitsaft (127 g) zu trinken oder eine halbe Grapefruit zu essen. Das deuten zumindest neue Studienergebnisse der Vanderbilt University an. Denn diejenigen Personen, die diesem Rat folgten, verloren dadurch nicht nur noch mehr lästige Pfunde als durch die alleinige Energiereduktion, sondern konnten auch ihre HDL-Cholesterinwerte verbessern. Ein zusätzlicher Vorteil: Wer Grapefruitsaft vor dem Essen trank, hatte signifikant weniger Appetit als diejenigen, die vor dem Essen Wasser getrunken oder Grapefruit gegessen hatten.
Weniger Entzündungsmarker durch Flavonoide
Freitag, 13.05.2011 13:23
Bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe scheinen das relative Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes mellitus reduzieren zu können, wie anhand von einigen Entzündungsmarkern gezeigt werden konnte. Entzündungsmarker sind nicht nur ein Indiz für vorhandene Entzündungen im Körper, sie können auch als Indikator für manche Erkrankungen herangezogen werden. Amerikanischen und britischen Forschern ist es in einer aktuellen Untersuchung gelungen, zu zeigen, dass einige Flavonoiduntergruppen die Konzentration von solchen Markern verringern, die als Indikator von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes genutzt werden können. Für uns Fruchtsaftliebhaber besonders interessant: Orangensaft erwies sich bei dem Marker, der auf einen neu auftretenden Diabetes hinweist, als besonders wirksam, Grapefruits sowie Grapefruitsaft waren bei den Markern, die in Zusammenhang mit Herz-Kreislauferkrankunge0n stehen, sehr effizient.
Alzheimer: Apfelsaft könnte Verhaltenssymptome mindern
Donnerstag, 31.03.2011 12:50
Das juice-news Team berichtete bereits über die möglichen positiven Wirkungen von Frucht- und Gemüsesäften bei Alzheimer-Erkrankungen. So wurde beobachtet, dass bei wöchentlichem Frucht- und Gemüsesaftkonsum das Erkrankungsrisiko sank und durch Traubensaft Gehörtes besser gelernt und wiedergegeben werden konnte. In der aktuellen Studie eines Forscherteams der University of Massachusetts-Lowell wurde der Einfluss von Apfelsaft auf das Verhalten und die Stimmung von Alzheimer-Patienten untersucht. Möglicherweise könnte den oftmals auftretenden psychotischen Symptomen mit zwei Gläsern (insg. 236 ml) Apfelsaft pro Tag entgegengewirkt werden. Insbesondere Angstgefühle, Ruhelosigkeit und Wahnvorstellungen wurden durch dieses einfache Mittel am stärksten positiv beeinflusst, berichten die Forscher.
Kaliumreiche Ernährung könnte Schlaganfällen vorbeugen
Donnerstag, 24.03.2011 12:56
Italienische Forscher der Universität Neapel empfehlen mehr kaliumreiche Lebensmittel zu essen, um sich vor gefäßbedingten Erkrankungen zu schützen. In ihrer Meta-Analyse entdeckten sie, dass im Schnitt bereits eine Erhöhung der Kaliumzufuhr um 1,64 g/Tag ausreicht, um das relative Risiko eines Schlaganfalls signifikant um 21 % zu reduzieren. Ähnliche Hinweise fanden sie auch bei herzgefäßbedingten Erkrankungen. Hier wurde bei Personen, die täglich etwa 1,30 g Kalium mehr zu sich nahmen, eine nicht signifikante Senkung der Erkrankungswahrscheinlichkeit um bis zu 15 % beobachtet.
Wer Fruchtsaft trinkt, ernährt sich auch gesünder
Montag, 21.03.2011 09:20
Personen, die regelmäßig Fruchtsaft trinken, ernähren sich ausgewogener als diejenigen, die keinen Fruchtsaft trinken – zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte US-amerikanische Studie. So wurden in allen untersuchten Altersgruppen – von Kleinkindern über Kinder und Jugendliche bis zu Erwachsenen –die allgemeinen Ernährungsempfehlungen von Fruchtsafttrinkern besser eingehalten als bei Nicht-Konsumenten. So greifen einige Fruchtsafttrinker z. B häufiger zu Produkten aus Vollkorn sowie zu Obst und Gemüse. Einige Altersgruppen nahmen zudem signifikant mehr Ballaststoffe und signifikant weniger Zucker zu sich als die gleichaltrigen Nicht-Fruchtsafttrinker.
Bluthochdruck: Anthocyane können das Risiko senken
Freitag, 18.03.2011 11:33
Obst und Gemüse sind gesund, das weiß – nicht zuletzt dank zahlreicher Studien – inzwischen jeder. Oftmals werden in solchen Untersuchungen der durchschnittliche Obst- und Gemüsekonsum der Teilnehmer der Häufigkeit des Auftretens einer Erkrankung gegenüber gestellt. In vielen Fällen vermuten die Autoren solcher Studien, dass sekundäre Pflanzenstoffe für die oftmals positiv festgestellten Zusammenhänge verantwortlich sein könnten. Amerikanische und britische Forscher haben nun drei Studien in Bezug auf mögliche Wirkungen der Anthocyane, einer Untergruppe der Flavonoide, ausgewertet. Dabei stellten sie fest, dass diese sekundären Pflanzenstoffe das relative Bluthochdruckrisiko um 8 % reduzieren konnten.
Möhrchen knabbern für die Schönheit?
Mittwoch, 16.02.2011 16:45
Was sind das für tolle Nachrichten von der Universität Bristol: Obst und Gemüse sollen schön machen! Das interessiert uns natürlich brennend. Was steckt dahinter? Das Zaubermittel sollen Carotinoide sein. Sie sorgen für einen gelblich schimmernden, fast goldenen Teint, der den Studienergebnissen der britischen Wissenschaftler zufolge attraktiver wirkt als Sonnenbräune. Studienleiter Ian Stephen sieht in diesen Erkenntnissen neue Chancen, um insbesondere junge Mädchen und Frauen zu mehr Obst und Gemüse zu bewegen. Vielleicht funktioniert’s . . .
Schützen Antioxidantien Männer vor Harnwegsbeschwerden?
Donnerstag, 10.02.2011 12:51
Bei Männern, die regelmäßig Lebensmittel mit hohem Gehalt an Antioxidantien verzehren, könnte das Risiko von Symptomatiken an den unteren Harnwegen reduziert werden. Davon würden insbesondere ältere Männer profitieren, denn bei ihnen treten diese Probleme häufiger auf als dies in jüngeren Jahren der Fall ist. Durch Antioxidantien kann in erster Linie der Harndrang positiv beeinflusst werden, geht aus einer amerikanischen Studie des New England Research Institutes hervor. Die viel versprechenden Ergebnisse gelten jedoch nur für Antioxidantien aus natürlichen Lebensmitteln, nicht aus Nahrungsergänzungsmitteln. Diese scheinen die Wahrscheinlichkeit von Beschwerden teilweise sogar noch zu erhöhen.
Schlaganfall: Schutz durch Antioxidantien?
Donnerstag, 13.01.2011 13:23
Italienische Forscher haben kürzlich herausgefunden, dass eine Ernährung mit einer hohen antioxidativen Kapazität das Risiko eines Schlaganfalls reduzieren könnte. Kaffee, Wein, Obst, Schokolade, Gemüse, Tee und Fruchtsäfte enthalten diese zellschützenden Stoffe. Diejenigen Studienteilnehmer, die diese Lebensmittel am häufigsten aßen, hatten in der Studie von Nicoletta Pellegrini ein um 35 % schwach signifikant geringeres Schlaganfallrisiko. Den Wissenschaftlern war es sogar möglich, die Wirkung eines einzelnen antioxidativ wirksamen, offensichtlich sehr effizienten Inhaltsstoffs zu bestimmen. Vitamin C scheint das Risiko eines Gehirnschlags, der auf eine Durchblutungsstörung zurückzuführen ist, senken zu können. Im Schnitt reduzierten 201 mg Vitamin C pro Tag das relative Risiko signifikant um 42 %.
Mit Äpfeln und Erdbeeren gegen hohen Blutzucker?
Donnerstag, 23.12.2010 14:04
Gute Nachricht für Diabetiker: Durch die Inhaltsstoffe aus Äpfeln und Erdbeeren könnte der Blutzuckerspiegel nach dem Essen besser reguliert werden, da Blutzuckerspitzen unterdrückt werden könnten. Wiederholte starke Blutzuckeranstiege nach dem Essen erschweren die Kontrolle und das Management von Diabetes mellitus und dem metabolischen Syndrom. Außerdem gehen sie mit einem erhöhten Risiko für diese Erkrankungen sowie Herzkrankheiten einher. In einem Laborversuch der Universität Leeds wurde kürzlich festgestellt, dass die Polyphenole aus Äpfeln und Erdbeeren genau diese Spitzen abmildern könnten, indem sie die Glucosetransporte von der Nahrung in die Blutbahn hemmen.
Blog-Serie Teil 3: Vermutete Wirkungen der Inhaltsstoffe des roten Traubensaftes
Dienstag, 14.12.2010 13:20
Bisher haben wir bei unserer Blog-Serie zum Thema „Roter Traubensaft: Das Allroundtalent“ Studienergebnisse vorgestellt, die als recht sicher gelten. Denn die beschriebenen positiven Wirkungen auf Blutgefäße und die Blutfette wurden durch mindestens zwei Humanstudien bestätigt. In dieser Woche folgen Studien, die Ansätze zur Klärung der bisher bekannten Wirkungen auf die Herzgesundheit liefern oder Hinweise auf weitere interessante Wirkungen der Inhaltsstoffe des roten Traubensaftes geben. So wird vermutet, dass das Trinken von rotem Traubensaft zu weniger DNA-Schäden und dadurch zu einer Verminderung des Krebsrisikos führen kann. Außerdem gibt es Anhaltspunkte auf die Stärkung des Immunsystems und einen Schutz vor Virenerkrankungen.
Amerikanische Forscher stellen fest: Alpha-Carotin kann das Sterberisiko senken
Dienstag, 14.12.2010 12:47
Wer häufiger zu Möhren, Kürbis, Brokkoli und Spinat greift, kann das Risiko an Herzerkrankungen, Krebs oder anderen Ursachen zu sterben, senken. Das besagt eine neue Studie des Centers for Disease Control and Prevention. Die amerikanischen Forscher um Li stellten fest, dass eine bestimmter Stoff in diesen Lebensmitteln das allgemeine Sterberisiko reduzieren kann. Gemeint ist das alpha-Carotin. Ein hoher Serumspiegel an diesem Carotinoid ging in der Untersuchung mit einem signifikant verringerten Sterberisiko einher.
Orangensaft: Hesperidin kann den Blutdruck senken
Dienstag, 07.12.2010 14:09
Im Frühjahr haben wir berichtet, dass Flavonoide im Orangensaft möglicherweise die Blutwerte verbessern können. Mit Hesperidin, einer dieser Substanzen des Orangensaftes, hat sich eine Studie nun näher beschäftigt. Das Ergebnis: Das Trinken von 2 Gläsern Orangensaft pro Tag könnte helfen, den Blutdruck zu senken und so das Risiko von Herzerkrankungen zu reduzieren. Forscher der Universität Auvergne in Frankreich haben herausgefunden, dass der Blutdruck bei Männern, die täglich 500 ml Orangensaft tranken, nach einem Monat signifikant absank.
Tomatensaft: Lycopin kann Knochenschwund vermindern
Dienstag, 30.11.2010 12:22
Kanadische Forscher haben festgestellt, dass mit zwei Gläsern Tomatensaft das Osteoporoserisiko gesenkt werden kann. Der Grund: Die Inhaltsstoffe des Saftes können das Vorkommen freier Radikale reduzieren. Aber wie hängen Radikale und Knochenschwund zusammen? Oxidativer Stress durch freie Radikale fördert den Knochenabbau. Insofern sind Stoffe, die freie Radikale abfangen und so diesen Stress abmildern oder gar verhindern können, hilfreich. Die Wissenschaftler hatten die Idee eine altbekannte antioxidativ wirkende Substanz in Bezug auf eine mögliche Schutzfunktion für den Knochenstoffwechsel zu testen: das Lycopin. Dieser rote Farbstoff gehört zu den Carotinoiden und ist z. B. in Tomaten, Wassermelonen, Guaven und Pink-Grapefruits enthalten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass bereits 30 mg Lycopin – das entspricht der Menge in 2 Gläsern Tomatensaft – ausreichend sind, um das Osteoporoserisiko zu reduzieren.
Blog-Serie Teil 1: Inhaltsstoffe des roten Traubensafts können Blutgefäße schützen
Donnerstag, 18.11.2010 10:20
Wie in der letzten Woche angekündigt, starten wir heute unsere Blog-Serie über die möglichen Wirkungen der Inhaltsstoffe von rotem Traubensaft. Denn der aromatische Saft schmeckt nicht nur gut, seine sekundären Pflanzenstoffe scheinen auch viele positive Wirkungen zu haben. In den letzten rund 10 Jahren wurden die Effekte und Wirkmechanismen in Bezug auf Herzerkrankungen mehrfach untersucht. Heute betrachten wir zunächst die Wirkungen auf Blutgefäße und freie Radikale. In Kürze werden wir uns auch noch mit den Blutfetten sowie der LDL-Oxidation befassen.
Ein gutes Team: Orangensaft und Sport
Donnerstag, 11.11.2010 16:14
Wer an seiner körperlichen Fitness arbeitet und gleichzeitig seine Blutwerte verbessern möchte, sollte ergänzend zu seinem Sportprogramm täglich Orangensaft trinken. Das deuten zumindest aktuelle Forschungsergebnisse der Sao Paulo State University an. Übergewichtige Frauen, die dreimal pro Woche eine Stunde Sport trieben und täglich 500 ml Orangensaft tranken, wiesen geringere Blutfettwerte und weniger Muskelermüdung auf, als Frauen, die keinen Orangensaft tranken.
Roter Traubensaft: Das Allround-Talent
Donnerstag, 11.11.2010 15:45
Dass Inhaltsstoffe im roten Traubensaft das Erinnerungsvermögen verbessern können, haben wir bereits berichtet. Doch in dem roten Fruchtsaft steckt noch viel mehr Potential. Er enthält vermutlich Substanzen, die das Risiko für Herz- und Krebserkrankungen reduzieren, das Immunsystem unterstützen und vor Viren schützen können. Einen umfassenden Überblick über die möglichen Wirkungen haben wir zwei amerikanischen Wissenschaftlern zu verdanken. Unter der Leitung von Maria Fernandez der Universität Connecticut haben sie sämtliche Studien über die Wirkung von Trauben, Traubensaft, -kernen, -schalen, -pulver und -extrakte durchgearbeitet. Das Ergebnis ist ein umfangreicher Review, der dokumentiert, bei welchen Erkrankungen die Inhaltsstoffe der Trauben auf welche Weise wirken können.
Mit einem gesunden Lebensstil gegen Darmkrebs
Donnerstag, 04.11.2010 14:53
Es sind immer dieselben klassischen fünf Faktoren, die mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko in Verbindung gebracht werden: Rauchen, Alkohol, mangelnde Bewegung, bauchbetontes Übergewicht und ungesunde Ernährung. Umgekehrt sinkt die Erkrankungswahrscheinlichkeit bei einem gesunden Lebensstil ohne diese fünf Risikofaktoren. Das gilt auch für Darmkrebs. Aber um wie viel Prozent lässt sich das Risiko zu erkranken durch einen gesunden Lebensstil tatsächlich senken? Diese Frage stellten sich Forscher des Instituts für Krebsepidemiologie der Dänischen Krebsgesellschaft. Und sie fanden eine Antwort: Die Gefahr Darmkrebs zu bekommen, sinkt um circa ein Viertel.
Tipp: Täglich Gemüsesaft trinken
Mittwoch, 27.10.2010 16:56
Eigentlich weiß es jedes Kind: Man soll viel Obst und Gemüse essen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Deshalb haben Forscher nun nach praktischen Lösungen gesucht, wie diese Empfehlung leicht in die Praxis umzusetzen ist. Sie kamen auf eine einfache und gleichzeitig naheliegende Idee: Gemüsesaft trinken! Kann das Trinken von Gemüsesaft dabei helfen, den Gemüseverzehr zu erhöhen? Aufgrund der Studienergebnisse lautet die Antwort: Ja!
Was haben Karotten, Sellerie und Petersilie gemeinsam?
Donnerstag, 21.10.2010 14:12
Diese drei könnten einer neuen Studie von Rodney Johnson, Professor für Tierwissenschaften, Universität Illinois, zufolge möglicherweise das Gedächtnis im Alter unterstützen. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher nach Laborversuchen an Mäusen. Alle drei Lebensmittel enthalten nämlich den sekundären Pflanzenstoff Luteolin, der in der Untersuchung Entzündungen des Gehirns reduzieren und das Erinnerungsvermögen verbessern konnte. Von diesem gelben Pflanzenfarbstoff wurde schon länger vermutet, dass er entzündungshemmend wirken kann. Noch nie wurde bisher allerdings gezeigt, dass Luteolin dadurch das Lernen und die Gedächtnisleistung im Alter verbessern kann.
Obst und Gemüse - Viel hilft viel
Donnerstag, 07.10.2010 14:54
Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag – so lautet die Empfehlung von Ernährungsexperten. National und international hat das Motto „5 a day“ zu Kampagnen geführt, die seit Jahren das Ziel verfolgen, den Verbraucher zu mehr Obst- und Gemüsekonsum zu motivieren. Diese Menge ist notwendig, um den Körper mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen ausreichend zu versorgen. Wie wichtig Vielfalt und Menge der täglichen Obst- und Gemüserationen sind, unterstreicht nochmals eine aktuelle Studie von spanischen Wissenschaftlern der Universität Navarra. Sie haben herausgefunden, dass Personen, die am meisten Obst und Gemüse verzehrten, weniger Entzündungsmarker im Blut aufwiesen als diejenigen, die wenig konsumierten. Die Autoren vermuten mit ihren Ergebnissen einen klinisch relevanten Mechanismus entdeckt zu haben, der für die Prävention von diversen Erkrankungen bedeutsam sein könnte.
Vitamin C: Gut für Körper und Seele
Donnerstag, 07.10.2010 12:56
Ein ausreichender Vitamin C-Status ist neuen Studienergebnissen zufolge sowohl für die körperliche Gesundheit als auch für das seelische Wohlbefinden wichtig. Ein Mangel kann nämlich zu einer negativen psychischen Stimmungslage führen. Wird der Vitaminstatus jedoch durch die Einnahme von Vitamin C verbessert, wirkt dies stimmungsaufhellend, so die Beobachtung der kandischen Wissenschaftler des Lady Davis Institute for Medical Research in Montreal.
Können Obst und Gemüse Lungenkrebs verhindern?
Dienstag, 28.09.2010 09:24
Qualität statt Quantität – dieses Motto scheint nach aktuellen Studienergebnissen auch für Raucher ratsam zu sein, wenn es um den Verzehr von Obst und Gemüse geht. Erstmals hat ein europäisches Forscherteam um Frederike Büchner (The National Institute of Public Health and Environment, Niederlande) gezeigt, dass nicht nur die Verzehrsmenge, sondern die Vielfalt des verzehrten Obst und Gemüses das Lungenkrebsrisiko aktiver Raucher positiv beeinflussen kann. Diejenigen Raucher, die viele verschiedene Gemüsearten zu sich nahmen, hatten ein signifikant um 27 % geringeres Lungenkrebsrisiko als diejenigen, die sich weniger abwechslungsreich ernährten.
Birne: Das Geschenk der Götter
Montag, 27.09.2010 14:40
Homer bezeichnete die Birne in seiner Odysee als „Geschenk der Götter“. Ob das an den Inhaltsstoffen liegt? Die säurearme Frucht enthält nämlich reichlich B-Vitamine, Folsäure, Kalium und den Ballaststoff Pektin, fördert somit die Verdauung und wirkt entschlackend und entwässernd. Oder liegt es am fein-süßen Aroma oder am saftigen Fruchtfleisch? Jetzt ist die beste Zeit, um das herauszufinden, denn die köstlichen Früchte mit so klangvollen Namen wie Conférence, Klapps Liebling, Williams Christ oder Gellerts Butterbirne werden nun geerntet.
Inhaltsstoffe der Blaubeere können das Diabetes-Risiko reduzieren
Montag, 20.09.2010 12:31
Sie sorgen für das farbenfrohe Aussehen und sind verantwortlich für den Geschmack von Obst und Gemüse: Sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre Wirkungen auf die Gesundheit des Menschen sind eines der spannendsten Forschungsthemen. Kürzlich wurden Inhaltsstoffe der Heidelbeere von amerikanischen Forschern genauer unter die Lupe genommen. Festgestellt wurde, dass durch einen täglichen Verzehr von Blaubeeren bei Risikopersonen die Gefahr einer Diabetesentstehung gesenkt werden kann. So hat sich das Ansprechen der Körperzellen auf Insulin um 22 % im Vergleich zu vorher erhöht.
Grapefruitsaft fördert Fettabbau
Donnerstag, 02.09.2010 16:43
Sauer macht lustig, aber dafür macht bitter schlank?! Nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen regt der in Grapefruits enthaltene Bitterstoff „Naringenin“ die Fettverbrennung an. Gleichzeitig wird die Neubildung von Fettsäuren und Cholesterin gehemmt. Naringenin scheint der Leber einen hungerähnlichen Zustand vorzutäuschen, so dass die Fettreserven des Körpers abgebaut werden und die Produktion neuer Fette verhindert wird. Diese Entdeckung könnte vor allem für Personen mit einer Fettstoffwechselstörung von Bedeutung sein. Ihnen bleibt meist nur der Griff zu Medikamenten. Durch diese Studie könnte eine neue und vergleichsweise kostengünstige Alternative entdeckt worden sein, denn Naringenin wirkt auf ähnliche Weise wie die üblicherweise eingesetzten Arzneimittel.
UV-B-Schutz durch sekundären Pflanzenstoff?
Donnerstag, 19.08.2010 15:37
Wer freut sich nicht über einen schönen sonnigen Tag. Doch leider bringt die Sonne nicht nur Wärme und gute Laune, sondern auch ultraviolette Strahlung: kurz UV-Licht. Auf die Haut treffen eben auch langwellige UV-A und kurzwellige UV-B-Strahlung. Diese sind Schuld an Sonnenbrand, Sonnenallergie und Hautalterung. Außerdem wird durch die UV-Strahlung das Hautkrebsrisiko erhöht. Kurzwellige UV-B-Strahlung verursacht zudem Schäden im Erbgut, Entzündungen und beschleunigte Hautalterung, die auch Photoaging genannt wird. Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass Ellagsäure, ein sekundärer Pflanzenstoff, die Haut vor Faltenbildung und Entzündungen schützen kann.
Zappelphilipp durch westliche Ernährung?
Dienstag, 10.08.2010 09:04
Verarbeitete, raffinierte und fettreiche Produkte könnten bei Kindern zum ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivität-Syndrom) führen, so ein aktuelles Studienergebnis. Daten von 1.172 Heranwachsenden ergaben, dass der überwiegende Verzehr von Fast-Food-Produkten, Backwaren, Fleisch, (frittierten) Kartoffeln, Weißmehlerzeugnissen und Vollfett-Molkereiprodukten das ADHS-Risiko erhöht. Bei einer gesunden Ernährung mit viel Gemüse, frischen Früchten, Vollkornprodukten und Fisch konnte hingegen keine Verbindung zum so genannten Zappelphilippsyndrom festgestellt werden.
Was wir von Kameruns Soldaten lernen können
Donnerstag, 29.07.2010 13:16
Die Welt der Wissenschaft ist spannend und auch immer wieder für eine Überraschung gut. So sind wir bei unseren Recherchen auf eine Studie gestoßen, die uns vom Ergebnis her wenig überrascht hat, die Auswahl der Probanden dagegen war für uns mehr als ungewöhnlich. In dieser Studie wurde nämlich das Militär von Kamerun genutzt, um die Relevanz von Obst und Gemüse für die Gesundheit zu untersuchen. Und auch für Soldaten des afrikanischen Staates gilt: Isst man viel Obst, wirkt sich das günstig auf den Blutdruck aus.
Resveratrol - ein gesunder Appetitzügler?
Dienstag, 27.07.2010 14:41
Resveratrol ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der z. B. in Trauben, Erdnüssen und Beeren vorkommt. Über Resveratrol wird häufig berichtet, da es die Fließeigenschaft des Blutes verbessern und so vor Herzinfarkten schützen kann. Neu hingegen ist, dass Resveratrol möglicherweise auch vor Gewichtszunahme schützen kann. Zum ersten Mal konnte an Affen gezeigt werden, dass Resveratrol den Appetit zügeln und gleichzeitig die Stoffwechselaktivität erhöhen kann. Die untersuchten Mausmakis bekamen über einen Zeitraum von vier Wochen täglich 200 mg Resveratrol pro kg Körpergewicht über ihr normales Futter verabreicht. Das Resultat: Sie fraßen 13 % weniger und ihr Ruheenergieumsatz steigerte sich um 29 %.
Tipp: Kindern mehr Gemüse anbieten
Donnerstag, 15.07.2010 12:39
Bietet man Kindern im Alter zwischen drei bis fünf Jahren größere Portionen Gemüse an, essen sie auch mehr davon. Dieses Studienergebnis scheint auf den ersten Blick kaum verwunderlich, ist es aber! Denn die Kinder hatten die freie Wahl, was und wie viel sie essen wollten. Einen Zwang, alles aufzuessen, gab es nicht.
Mikronährstoffe können vor Herzkrankheiten und Schlaganfall schützen
Freitag, 09.07.2010 12:53
Bei einem Mangel an Mikronährstoffen steigt das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle signifikant an, so lautet das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie mit mehreren Tausend Teilnehmern. Umgekehrt ziehen die Forscher aus den Ergebnissen den Schluss, dass Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente vor Herzkrankheiten schützen und das Sterblichkeitsrisiko senken können.
5 Faktoren verantwortlich für 80 % aller Schlaganfälle
Donnerstag, 01.07.2010 13:20
Bluthochdruck, Rauchen, bauchbetontes Übergewicht, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung sind für 80 % aller Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kam eine kanadische Studie. Das Wichtige daran: Alle diese Faktoren könnten oftmals vermieden werden. Mit einer gezielten Vorbeugung ließe sich die Zahl der weltweiten Schlaganfälle deutlich senken, so die Autoren der Studie.
Kann gesunde Ernährung das Risiko für Grauen Star bei Frauen reduzieren?
Donnerstag, 17.06.2010 15:15
Wenn man im Zusammenhang mit medizinischen Fragen von In-Themen sprechen könnte, wäre es in diesem Monat der Katarakt. Die Augenkrankheit ist sicherlich bekannter unter dem Namen Grauer Star. Auf dem Welt-Augenheilkunde-Kongress in Berlin wurde eine neue Kunstlinse vorgestellt, die zukünftig die Brille bei Personen mit grauem Star ersetzbar machen soll. Eine kanadische Studie will zeigen, dass die Einnahme von manchen Antidepressiva das Risiko für den grauen Star steigert. Und schließlich wurde diesen Monat eine weitere Studie veröffentlicht, die zeigt, dass gesunde Ernährung das Risiko für Grauen Star bei Frauen reduzieren kann.
Sport: Sauerkirsch-Apfelsaft reduziert das subjektive Schmerzempfinden
Freitag, 21.05.2010 09:42
Joggen über längere Distanzen kann für Muskelschmerzen sorgen. Als Grund für den Schmerz werden in der Wissenschaft Risse in den Myofibrillen angenommen, die zu einer Entzündungsreaktion des Körpers führen. Sekundäre Pflanzenstoffe können helfen, Oxidationen und Entzündungen im Körper abzumildern oder sogar zu verhindern. Da Sauerkirschen diese Wirkstoffe in Form von Flavonoiden und Anthocyanen enthalten, haben Forscher der Oregon Health & Science University die Hypothese aufgestellt, dass der Konsum von Sauerkirschsaft vor und während des Sports vor Muskelschäden und Schmerzen schützen kann.
Verbesserung des Erinnerungsvermögens durch Traubensaft
Freitag, 23.04.2010 14:07
Vor kurzem haben wir schon einmal in einem Post über mögliche Wirkungen von Fruchtsaft auf die Alzheimer Krankheit berichtet. Ganz frisch wurde eine neue Studie zu diesem Thema veröffentlicht. Die Studienteilnehmer erhielten über die Dauer von 12 Wochen täglich entweder Traubensaft oder ein Placebo-Getränk. Ergebnis: Die Traubensaft-Gruppe konnte Gehörtes besser lernen und wiedergeben. Auch war ihre non-verbale Erinnerung laut den Autoren besser als in der Vergleichsgruppe.
Schulfrühstück fördert Konzentration von Schulkindern
Freitag, 16.04.2010 12:59
Ernährungswissenschaftler und Eltern sind sich einig: Das Frühstück ist eine der wichtigsten Mahlzeiten des Tages. Nach dem Schlafen sind die meisten Reserven des Körpers aufgebraucht, er benötigt nach dem Aufstehen neue Energie und damit neue Nährstoffe. Das KIKS UP Schulfrühstückprojekt, das zusammen mit Günter Wagner (Institut für Sporternährung e. V. Bad Nauheim) und Manuela Wölfel (Justus-Liebig-Universität Gießen) durchgeführt wurde, hat jetzt den Beweis dafür erbracht: Frühstücken wirkt sich günstig auf das Lernverhalten, die Leistungsfähigkeit und die Konzentration aus. Es bringt daher nichts, auf das Frühstück, sei es aus Zeitgründen, mangelndem Appetit oder anderen Gründen zu verzichten.
Schützen Frucht- und Gemüsesaft vor Alzheimer?
Freitag, 09.04.2010 11:58
Kann man sich tatsächlich vor der Alzheimererkrankung schützen? Diese Frage ist kaum zu beantworten, es ist wahrscheinlich besser zu fragen: Wie kann ich das Erkrankungsrisiko minimieren? In letzter Zeit wurde häufiger über das Trinken von Fruchtsaft als Maßnahme zur Alzheimerprävention berichtet. Dem wollten wir natürlich nachgehen und haben recherchiert.
Cranberrysaft – ähnliche Wirkstoffe wie in Rotwein und Schokolade?
Donnerstag, 01.04.2010 15:47
Cranberries sind in letzter Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Ihnen werden zahlreiche positive Wirkungen nachgesagt, von denen die vorbeugende Wirkung bei Harnwegserkrankungen die populärste ist. Nun haben Forscher der Queen Mary Universität in London untersucht, ob der Konsum von Cranberrysaft auch gesundheitsfördernde Wirkungen auf das Herz ausübt und worauf dieser Effekt beruhen könnte.
Orangensaft kann Blutwerte verbessern
Donnerstag, 25.03.2010 12:22
Nach neuesten Studienergebnissen der Universität New York in Buffalo wirkt sich der Genuss von Orangensaft nach dem Essen positiv auf verschiedene Blutwerte aus. Die Ergebnisse sind überaus interessant und geben einen guten Anhaltspunkt, wie relativ einfach inflammatorischer und oxidativer Stress verhindert werden können.
EU-Schulobstprogramm läuft in Deutschland nur schleppend an
Dienstag, 23.03.2010 12:10
Eigentlich könnten wir uns freuen, wenn die Schulkinder täglich mit frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Schließlich sagen Experten, dass das entscheidend dazu beiträgt, dass sich die Kinder ausgewogen ernähren und das Ernährungsverhalten für die Zukunft positiv geprägt wird. Aber so einfach ist das in Deutschland nicht. Was in 18 EU-Ländern von Portugal bis Polen als Erfolg gilt, muss bei uns zu Lande erst bürokratische Hürden und Länderhoheiten überwinden. Zu teuer und zu viel Aufwand – so die Begründung der Bundesländer für die mangelnde Begeisterung. Bis heute haben sich erst vier Bundesländer dazu bereit erklärt, an Schülerinnen und Schüler täglich kostenlos Obst und Gemüse auszugeben: Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Thüringen. Weitere Länder setzen das EU-Schulobstprogramm in Kürze um: Nordrhein-Westfalen ab Ende März 2010, Bayern ab dem zweiten Schulhalbjahr 2010 und Sachsen-Anhalt ab Herbst 2010.
Lebensmittelauswahl von Safttrinkern gesünder
Dienstag, 16.03.2010 09:10
Fruchtsaft schmeckt gut und wird gerne getrunken. Neu ist allerdings, dass Safttrinker sich generell anders ernähren als Personen, die keinen Saft trinken.